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Eine Akte ist veröffentlicht. Weitere Verfahren befinden sich aktuell in Recherche, Prüfung oder unter Verschluss.
Folge 2: 25 Cromwell Street – Der Fall Fred und Rosemary West
Gloucester, Februar 1994. Vor einem unscheinbaren Reihenhaus beginnt die Polizei, eine Terrasse aufzureißen. Sie sucht nach einem Mädchen, das seit acht Jahren niemand mehr gesehen hat: Heather West, 16 Jahre alt, verschwunden 1987, nie als vermisst gemeldet. Was die Ermittler unter diesem Grundstück finden, macht 25 Cromwell Street zu einer der berüchtigtsten Adressen der britischen Kriminalgeschichte. Aus der Suche nach einer Tochter wird eine Serienmordermittlung: neun Opfer allein in Haus und Garten, dazu weitere Tote aus Fred Wests Vergangenheit. Die Opfer waren junge Frauen zwischen 15 und 18 – Untermieterinnen, Ausreißerinnen, Tramperinnen. Für den Täter wurden sie irgendwann Nummern. Für uns bleiben es Namen. Im Zentrum der Folge steht jedoch eine juristische Frage, die bis heute diskutiert wird: Rosemary West. Kein Geständnis, kein Augenzeuge, kein einzelner forensischer Beweis – und dennoch am 22. November 1995 ein Schuldspruch in zehn Mordanklagen, getragen allein von einer Indizienkette. Fred West erlebte den Prozess nicht mehr; er nahm sich am 1. Januar 1995 in Untersuchungshaft das Leben. Eine Folge über verpasste Chancen, über zwanzig Jahre alte Warnzeichen – und über die Frage, wann Indizien für die Gewissheit jenseits vernünftiger Zweifel ausreichen.
Fallakte öffnen →Folge 1: Es geht um die Wurst - Der Fall Rua do Arvoredo
Die historischen Ereignisse in der Rua do Arvoredo im brasilianischen Porto Alegre aus den Jahren 1863 und 1864 bewegen bis heute die Gemüter. Dem Trio, bestehend aus José Ramos, seiner Ehefrau Catarina Palse und dem Metzger Carlos Claussner, wurde vorgeworfen, gezielt vor allem deutsche Einwanderer angelockt, beraubt und ermordet zu haben. Demnach sollen die Körper der Opfer anschließend in einer Metzgerei zu Wurst verarbeitet und an die Bevölkerung verkauft worden sein. Im April 1864 entdeckte die Polizei schließlich zerstückelte menschliche Überreste im Keller und in einem Brunnen des Ehepaars. Ramos wurde daraufhin zum Tode verurteilt, was später in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt wurde, während Palse eine 13-jährige Haftstrafe verbüßte. Bis heute gilt der Fall mit mindestens neun nachgewiesenen Opfern als eine Mischung aus realer Kriminalgeschichte und urbaner Legende, bei der insbesondere die tatsächliche Verarbeitung von Menschenfleisch historisch umstritten bleibt.
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Die Sperrfrist für weitere Akten läuft ab. Ab dem 1. August 2026 werden neue Fallakten zur Veröffentlichung freigegeben.
Kommende Akten.
Folgende Verfahren sind dokumentiert, jedoch noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben.
Veröffentlichung erfolgt nach Abschluss der internen Prüfung.
